„Er spricht zum Schnee: ‚Fall nieder zur Erde.‘ “
Hiob 37,6a (NeÜ)
Es ist kalt geworden. So kalt, dass man einen dicken Schal, warme Handschuhe und eine kuschelige Mütze anziehen muss. Und natürlich eine Schneehose.
Philipp ist schon ganz aufgeregt. Er hat aus dem Fenster geschaut – es ist alle weiß. Schnee, Schnee und noch mehr Schnee ist in der Nacht vom Himmel gefallen. Alles glitzert so schön hell in der Sonne. Philipp kann es kaum erwarten, nach draußen zu gehen und sich in den weichen Schnee fallen zu lassen. Wenn er nur seine Stiefel finden würde …
Da kommt Mama die Kellertreppe hoch und hält zu Philipps Freude seine Winterstiefel in der Hand.
„Danke Mama!“, ruft Philipp freudestrahlend. Schnell zieht er sich warm an und rennt nach draußen.So eine schöne Winterlandschaft hat er noch nie gesehen. Es liegt so viel Schnee, dass er darin versinkt. Und jetzt hat es wieder angefangen zu schneien. Dicke Flocken fallen langsam auf die Erde.
Schnell fängt er an große Schneekugeln zu rollen. Er will einen richtig großen Schneemann bauen.
Gott hat alles so schön gemacht, besonders auch den Schnee im Winter. Den lässt er auf die Erde fallen, so wie es ihm gefällt.
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